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BayWa Haustechnik GmbH
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Heizkosten sparen

Im Oktober beginnt die Heizperiode und die monatlichen Kosten steigen demensprechend. Beim Heizen gibt es viele Dinge, die falsch gemacht werden, wodurch enorme Kostenfallen entstehen. Einfache Tipps und Tricks helfen, um den Verbrauch zu reduzieren. Wichtig ist dabei nicht nur eine intakte Heizungsanlage, sondern auch eine Änderung des Nutzerverhaltens, um die Heizkosten zu senken.

Heizkosten sparen

1. Die Heizung regelmäßig warten lassen

Service und Wartung der Heizung

Rufen Sie einmal im Jahr und vor Beginn der Heizperiode im Oktober einen Fachmann von uns. Dieser prüft, ob die Heizungsanlage einwandfrei läuft. Dabei kontrolliert der Kundendienstmonteur alle technischen Einstellungen, die Ventile, die Heizkörper und Thermostate. Zudem ist es wichtig, dass sich die Wärme in Ihrem Gebäude richtig regulieren lässt, damit Sie auch die gewünschte Temperatur erhalten, die Sie an der Heizungsanlage einstellen. Hier können Sie direkt unseren Kundendienst anfragen. Zusätzlich bieten wir einen Wartungsservice, bei dem wir einmal im Jahr Ihre Heizungsanlage instand setzen.

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2. Richtiges Lüften der Räume

Das Lüften der Räume hilft nicht nur die Feuchtigkeit in Ihren Räumen zu reduzieren und Schimmel zu vermeiden, sondern ist auch essentieller Bestandteil des richtigen Heizens. Denn warme, verbrauchte Luft lässt sich schlechter erwärmen als frische, kalte Luft.

Öffnen Sie Ihre Fenster und Türen 2- bis 5-mal täglich für ca. 5 Minuten. Öffnen Sie dabei die Fenster komplett und nicht nur auf der Kipp-Einstellung. So kann die Luft besser zirkulieren und komplett erfrischt werden. Auf der Kipp-Einstellung entwicht zu viel feuchte Luft oberhalb des Fensters. Dadurch setzt sich die Feuchtigkeit am oberen Fensterbereich ab und kann Schimmel verursachen. Gerade in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie dem Badezimmer und der Küche, ist das richtige Lüften der Räume unverzichtbar.

Wichtig: Schalten Sie die Heizung bzw. die Heizkörper während des Lüftens aus!
Denn die Heizung schaltet auf maximalen Betrieb hoch, sobald sich die Raumtemperatur während des Lüftens absenkt und heizt bei geöffneten Fenstern wesentlich mehr als sie soll, wodurch Sie auch unnötige Kosten verschwenden. Oft wird der Fehler gemacht, dass ein Fenster dauerhaft auf kipp steht und die Heizung gleichzeitig läuft. Deshalb sollten Sie sich diesen Leitsatz merken: Heizung ausschalten und Fenster komplett für 5 Minuten öffnen. Wiederholen Sie diesen Vorgang zwei- bis fünfmal täglich.

3. Thermostate richtig verstehen

Service und Wartung der Heizung

Heizungsthermostate sind nicht einfach zu verstehen. Weit verbreitet ist der Glaube, dass der Durchfluss durch das Öffnen bzw. Aufdrehen des Thermostates reguliert wird. Das ist nicht ganz richtig: Das Thermostat ist eine Art Temperatur-Messer. Je nachdem, welchen Wert Sie einstellen, wärmt die Heizung den Raum auf die gewünschte Temperatur auf. Denn innerhalb des Thermostates ist eine Flüssigkeit enthalten, die sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Dadurch wird ein kleiner Stift bewegt, der das Ventil öffnet oder schließt.

4. Thermostate richtig einstellen

Auf den meisten Thermostaten ist eine kleine Skala abgebildet, der Sie entnehmen können, welche Stufe für welche Temperatur steht. Hier ein Beispiel:

Stufe°C
112
216
320
424
528

Die Ziffer auf dem Thermostat zeigt also nicht an, wie schnell sich ein Raum erwärmen soll, sondern wie warm ein Raum werden soll. Und umso wärmer Sie es haben möchten, desto mehr muss die Heizung arbeiten.

5. Thermostate programmieren

Inzwischen gibt es digitale, programmierbare Thermostate. Lassen Sie sich von unseren Fachkräften neue Thermostate einbauen, so dass sich die Heizungsnutzung Ihrem Lebensrhythmus anpasst. Durch diese Art von Thermostaten können Sie Ihre Heizung ganz genau regulieren. Die Heizung kann beispielsweise so programmiert werden, dass sie morgens heizt, bevor Sie aufstehen und bis Sie das Haus verlassen. Abends startet die Heizung, bevor Sie nach Hause kommen und läuft, bis Sie zu Bett gehen. So verschenken Sie über den Tag hinweg keine Heizkosten, wenn die Wohnräume nicht genutzt werden.

Alternativ können Sie auch Thermostate für Smart Home Lösungen nutzen. Diese passen sich dann über eine App auf dem Smartphone bequem von unterwegs bedienen.

6. Heizkörper entlüften

Heizung entlüften

Die Luft im Heizkörper dämmt die Wärme, wodurch der Heizkörper sich nicht vollständig erwärmen kann und die Leistung eingeschränkt wird. Dadurch verbrauchen Sie mehr Heizenergie als sie benötigen, verschwenden wertvolle Ressourcen und steigern auch Ihre Kosten. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihre Heizkörper regelmäßig zu entlüften. Dafür haben wir für Sie eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung und ein Erklärvideo erstellt. Beides finden Sie hier.

7. Heizkörper freistehen lassen

Stellen Sie vor den Heizköper keine Möbel und Gegenstände. Gerade im Wohnzimmer begehen viele den Fehler, dass sie das Sofa vor die Heizung stellen. Das mag vielleicht schöner aussehen und Platz sparen, ist aber eine große Einschränkung für die Heizung.

Dadurch staut sich die Wärme hinter dem Heizkörper und kann nicht frei zirkulieren. Zum Erwärmen muss sich die Luft gleichmäßig im Raum verteilen können. Die Folge ist, dass der Raum kalt bleibt, obwohl Sie intensiv heizen.

8. Isolieren der Heizungsrohre

Kaufen Sie Dämmmaterial bei BayWa Baustoffe und verkleiden Sie die Heizungsrohre mit den runden Schaumstoff-Stücken. So kommt die gesamte Wärme auch dort an, wo Sie benötigt wird und geht nicht schon im Keller bzw. Heizungsraum verloren.

9. Isolieren und abdichten der Räume

Um effektiv heizen zu können, muss der zu beheizende Raum dicht sein. Überprüfen Sie dafür die Abdichtungen an Ihren Fenstern und Türen, denn diese werden mit der Zeit porös und es findet dauerhaft ein Luftaustausch statt. Dadurch kann ständig warme Luft entweichen und die Heizung muss stetig nachheizen. Neues Isoliermaterial können Sie hier erwerben.

Auch die Isolierung der Wände ist entscheidend. Hierfür gibt es verschiedene Materialien in unserem BayWa Baustoff Online Portal.

Ein kleiner aber feiner Tipp ist auch ein „Zugluft-Stopper“. Dabei handelt es sich im Grunde um ein längliches Kissen oder Stofftier. Platzieren Sie diese unten vor Ihren Türen, damit auch dadurch das Entweichen der Luft reduziert wird und Sie weniger Heizenergie verschwenden. Alternativ können Sie auch ein Handtuch oder eine Decke vor dem Türschlitz platzieren.

10. Fenster und Türen erneuern

BayWa Sortiment Fenster und Türen

Auch über die Erneuerung von alten Fenstern und Türen sollten Sie langfristig nachdenken. Gerade, wenn Sie noch alte Fenster aus Holz haben. Über die Jahre verlieren sie an Dichtigkeit. Sie können die Dichtigkeit der Fenster und Türen ganz einfach mit einer Kerze testen. Halten Sie an einem windigen Tag eine Kerze vor das Fenster entlang des Rahmens bzw. der Dichtungen. Wenn sich die Flamme sehr stark bewegt oder sogar ausgeht, ist das ein Zeichen für mangelnde Dichtigkeit. Lassen Sie sich ausführlich von unseren Kollegen von BayWa Baustoffe vor Ort zum Thema Fenster und Türen beraten.

11. Türen, Rolladen und Gardinen schließen

Gerade, wenn es im Winter nachts draußen sehr stark runter kühlt, verlieren auch Ihre Wohnräume an Temperatur. Hier empfehlen wir ab 18 Uhr die Rollläden und Gardinen zu schließen, damit die Temperatur besser gehalten werden kann und Sie weniger heizen müssen. BayWa Baustoffe bietet ein umfangreiches Sortiment an Lösungen zur Beschattung Ihrer Räume.

Auch bei großen Räumen und in Fluren geht viel Wärme verloren. Versuchen Sie, die Türen in den Räumen, in denen Sie sich viel aufhalten, stets geschlossen zu halten.

12. Warmwasser-Verbrauch reduzieren

Heizkosten sparen und Warmwasser reduzieren

Auch der Verbrauch des warmen Wassers hängt mit der Heizung zusammen und schlägt sich auf die Heizkosten nieder. Versuchen Sie weniger heißes Wasser beim Kochen, Spülen und im Badezimmer zu verwenden. Unser Tipp: Duschen statt Baden. Das spart Wasser und senkt die Heizkosten.

13. Wassersparende Armaturen und Duschbrausen einbauen

Im Badezimmer empfehlen wir, sparsame Brausen zu verwenden. Diese können Sie sich einfach von unseren Experten montieren lassen.

Auch die Wasserhähne in der Küche und im Badezimmer geben eine unterschiedliche Wassermenge aus. Diese können Sie austauschen lassen und dadurch nicht nur Heizkosten sparen, sondern durch den reduzierten Wasserverbrauch auch nachhaltiger Wohnen und Leben. Lassen Sie sich zu den verschiedenen Armaturen und Mischbatterien von unseren Fachberatern beraten.

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14. Empfohlene Raumtemperaturen einhalten

Je nach Nutzung und Feuchtigkeit im Raum empfehlen wir eine unterschiedliche Raumtemperatur. Für das Badezimmer raten wir zu einer Temperatur von 22 °C, in der Küche von 20 °C, im Wohnzimmer von 20 °C und im Schlafzimmer von 18 °C. Allerdings ist die ideale Raumtemperatur auch vom persönlichen Empfinden abhängig. Je größer der Temperaturunterschied zur Außentemperatur ist, desto mehr müssen Sie heizen, um diesen Unterschied auszugleichen und Ihre gewünschte Raumtemperatur halten zu können.

Wichtig ist, dass Sie sich merken, dass jedes Grad zählt, um Kosten zu senken. Eine Erhöhung der Raumtemperatur um 1 °C verbraucht ca. 6 % mehr an Heizenergie. Das bedeutet, dass Sie bei einer Erhöhung von 20 °C auf 22 °C gleich 12 % mehr verbrauchen.

Allerdings sollte es in Ihren Räumen auch nicht zu kalt werden, da die Räume sonst zu feucht werden. Das gilt vor allem im Bad, der Küche und in Räumen, in denen Wäsche getrocknet wird, da sonst die Schimmelbildung gefördert wird.

15. Heizung nicht komplett ausschalten

Schalten Sie die Heizung nie komplett aus. Denn dadurch kühlt auch das Mauerwerk sehr stark aus. Die Heizungsanlage benötigt dann viel mehr Energie, um zunächst das Gemäuer und dann den Raum wieder auf Temperatur zu bringen und verbraucht dadurch deutlich mehr Energie. Deshalb empfehlen wir die Heizung im Winter bei Minustemperaturen immer auf kleiner Stufe zu lassen.

16. Hydraulischer Abgleich prüfen

Den hydraulischen Abgleich können nur Hausbesitzer für ihren Wohnraum von unseren Heizungsinstallateuren vornehmen lassen. Hinter dem Begriff „hydraulischer Abgleich“ verbirgt sich die richtige Wärmeverteilung im Raum. Unsere Fachberater sorgen dafür, dass die optimale Menge des Wassers in den Heizkörpern und den Rohren verfügbar ist, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilen kann. Zudem wird durch die Regulierung die CO2-Bilanz verbessert.

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17. Teppiche nutzen

Teppiche sind nicht nur ein Dekorationselement, sondern helfen auch, die Wärme besser im Raum zu halten. Dadurch kühlen die Räume besonders die Böden weniger aus und die Wärme wird besser im Raum gehalten.

18. Heizkörper reinigen

Putzen hat nicht nur etwas mit Sauberkeit zu tun, sondern kann auch wirklich Heizkosten sparen. Denn die warme Heizungsluft wirbelt die trockene, staubige Wohnraumluft auf. Der Staub setzt sich dann auf dem Heizkörper ab. Nehmen Sie ein feuchtes Tuch oder den schmalen Aufsatz des Staubsaugers, um den Heizkörper zu einigen. So verbessern Sie auch die Qualität Ihrer Atemluft.

19. Luftfeuchtigkeit erhöhen

Die Luft wird durch die Nutzung der Heizung im Winter sehr trocken. Dadurch liegt die Luftfeuchtigkeit bei nur ca. 20 – 30 %. Es gibt „Wasserbehälter“ zum Anhängen an die Heizung, durch die die Luftfeuchtigkeit erhöht werden kann. Dies steigert den Wohlfühlfaktor und die Heizung lässt sich um etwa 1 - 2 °C senken, da sich das Wärmeempfinden verbessert und die Luftfeuchtigkeit auf bis zu 50% gesteigert werden kann.

Abschließend können Sie sich merken, dass es beim richten Heizen einiges zu beachten gibt, oft Fehler gemacht werden und sich durch die Änderung Ihres Verhaltens erhebliche Heizkosten einsparen lassen.

Zudem sind auch die Technik und der Zustand der Heizungsanlage entscheidend. Gern beraten wir Sie ausführlich zu einer neuen Heizungsanlage – speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Sprechen Sie uns an!

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